Bildung und Arbeit: Inklusion in Deuschland Fehlanzeige?
Zur Veranstaltung „Abbau von Sonderstrukturen im internationalen Vergleich“ lädt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte ein. Die Veranstaltung wird untertitelt und in Deutsche Gebärdensprache sowie in Leichte Sprache gedolmetscht. Eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung ist noch bis zum 12. November möglich.
In Deutschland gibt es viele Förderschulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) fordert den Abbau solcher Sonderstrukturen. Sie setzt auf gemeinsamen Unterricht für Menschen mit und ohne Behinderungen in Regelschulen. Auch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt ist ein wichtiges Ziel der UN-BRK. In dieser Hinsicht schneidet Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor weniger gut ab.
Dass es auch anders geht, zeigen andere Länder. Im schrittweisen Wandel hin zu inklusiven Systemen sind sie Deutschland im Kleinen wie im Großen voraus. Dies verdeutlicht das Forschungsprojekt „Abbau von Sonderstrukturen im internationalen Vergleich“. Auf der Veranstaltung werden positive und vielversprechende Praxisbeispiele vorgestellt. Anschließend ordnen Expert*innen aus der Selbstvertretung sowie Wissenschaftler*innen die internationalen Beispiele mit Blick auf die deutsche Praxis ein. Dies erfolgt in moderierten Gesprächen.
Mehr Informationen zur Veranstaltung