Neue Berichte zu Gewalt und Behinderung

Mehr als 80 Prozent der ambulant unterstützten Menschen mit Behinderungen haben mindestens einmal im Erwachsenenalter Gewalt erfahren.

Laut Studienlage hat sich seit 2012 nichts verbessert

Aktuelle Berichte zeigen, dass Menschen mit Behinderungen oft Gewalt erleben – auch in Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM). In den Einrichtungen gebe es erhebliche Schutzlücken, so die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Jetzt hat die Monitoring-Stelle in einem neuen Bereich ihrer Website empirische Daten zu diesem Thema zusammengestellt.

Die dort eingestellten Berichte zeigen, dass vor allem Frauen mit Behinderungen in ihrem Leben überproportional viel Gewalt erfahren. Wie aus zwei Studien hervorgeht, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das damalige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben hatten, hat sich seit 2012 an dieser Situation nichts verbessert. Detaillierte Informationen zu diesem Thema – auch in Leichter Sprache – gibt es unter folgendem Link: