Disability Pride Flaggen vor dem Rathaus

Zum ersten Disability Pride Month in München wurden die Fahnenmasten vor dem Rathaus mit Disability Pride Fahnen beflaggt.

„Ein lebenswerteres München für alle“

Bürgermeisterin Verena Dietl, die Behindertenbeauftragte Daniela Maier, die Vorstandsvorsitzende des Behindertenbeirats, Nadja Rackwitz, die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cornelia von Pappenheim, und Stadträtin Sofie Langmeier haben heute gemeinsam vier Disability-Pride-Flaggen am Fischbrunnen gehisst. Mit dieser Aktion setzten sie vor dem Rathaus anlässlich des „Disability Pride Month“ ein klares Signal für den Weg in eine inklusive Stadtgesellschaft.

Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die Flaggen am Rathaus sind ein unübersehbares Versprechen. Alle Menschen sollen mitmachen, mitgestalten und mitentscheiden können. Es geht um viel mehr als Rampen und Gebärdensprache. Eine Behinderung kann von Geburt an bestehen. Meistens kommt sie im Laufe des Lebens dazu, zum Beispiel durch eine Erkrankung, einen Unfall oder im Alter. Für mich entscheidet sich an der Inklusion, ob unsere Stadt allen gerecht wird. Diesen Auftrag setzen wir konsequent um. Ein inklusives München ist ein lebenswerteres München für uns alle.“

Behindertenbeauftragte Daniela Maier: „Wir veranstalten den ‚Disability Pride Month‘ in München, um die Vielfältigkeit unserer Community darzustellen und auf die Lebenssituation von uns Münchner*innen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Gerade heutzutage ist es wichtig, dass wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und dass die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen nicht als Kostenfaktor verstanden wird.“

Vorstandsvorsitzende des Behindertenbeirats, Nadja Rackwitz: „Der Behindertenbeirat setzt sich seit über 50 Jahren in München für Inklusion und Barrierefreiheit ein. Dass die Stadt offiziell Flagge zeigt, ist ein wichtiger Schritt. Eine Stadt, in der alle selbstverständlich teilhaben können, braucht auch uns alle – die Stadtverwaltung, die Politik und alle Bürger*innen, die hier leben.“

Die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cornelia von Pappenheim: „Der ‚Disability Pride Month‘ macht unser Anliegen sichtbar! Er steht für ein München, das Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen sowie mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen respektiert“.

Nähere Informationen zum Disability Pride Month und der Flagge finden Sie auf der Internetseite der Behindertenbeauftragten.