Neue Broschüre: Angebote zur Gewaltprävention

Wo gibt es Hilfe und wer macht eigentlich was für wen? Welche Einrichtungen und Angebote es in München zur Gewaltprävention für Mädchen und Frauen mit Behinderungen gibt, zeigt die neue Broschüre „Angebote für Frauen und Mädchen mit Behinderungen im Bereich Prävention und Gewalt“. Hintergrund: Menschen mit Behinderungen haben ein höheres Risiko, sexualisierte Gewalt zu erleiden als Menschen ohne Behinderung. Weiterlesen Neue Broschüre: Angebote zur Gewaltprävention

Aufkleber weisen auf Blindenleitsystem in der Sendlinger Straße hin

Auf dem Piktogramm steht "Leitsystem freihalten". Es zeigt eine Person mit Langstock in Weiß auf blauem Hintergrund.Die Landeshauptstadt München macht im Rahmen eines Pilotprojektes in einem Teilstück der Sendlinger Straße zwischen Hermann-Sack-Straße und Rosental auf das Blindenleitsystem aufmerksam.
Die blauen Aufkleber mit der Darstellung einer blinden Person und der Aufschrift „Leitsystem freihalten“ haben die Größe einer Gehwegplatte und befinden sich bei jeder Straßenlaterne direkt neben dem Blindenleitstreifen.

Fahrräder stehen auf dem Blindenleitsystem und versperren den Weg.
Bevor die Aufkleber angebracht wurden: Fahrräder stehen auf dem Blindenleitsystem und versperren den Weg. Foto: privat

Mit der Kennzeichnung soll zum einen erreicht werden, dass das Leitsystem künftig nicht mehr durch Fahrräder und andere Gegenstände blockiert wird. Zum anderen soll für dieses Thema sensibilisiert und ein Bewusstsein für das Thema Behinderungen geschaffen werden. Abgestellte Fahrräder, Elektroroller und andere Gegenstände auf dem Leitsystem führen dazu, dass blinde Menschen darüber stolpern und sich verletzen können.

Weil das Blindenleitsystem in der Sendlinger Straße besonders häufig von Gegenständen blockiert ist, wurde das Teilstück zwischen Hermann-Sack-Straße und Rosental für das Pilotprojekt ausgewählt. Das Projekt soll nach einem Jahr evaluiert werden. Danach sollen die Beteiligten gemeinsam entscheiden, ob weitere Piktogramme im Münchner Stadtgebiet angebracht werden.

Die Initiative für das Projekt ging vom städtischen Beraterkreis für Barrierefreies Planen und Bauen und dem Büro des Behindertenbeauftragen der Landeshauptstadt München im Sozialreferat sowie vom Verein Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) aus. Unterstützt wurde das Projekt vom Mobilitätsreferat und vom Baureferat, das die Maßnahme auch umsetzte und finanzierte.

Ein Blindenleitsystem ermöglicht blinden Menschen die Orientierung im Straßenraum oder im U-Bahnhof. Idealerweise besteht dieses taktile Leitsystem aus Rippen- und Noppenplatten am Boden. Die in einer Linie aneinandergereihten Rippenplatten dienen blinden Menschen als Leitstreifen. Die quadratischen Noppenplatten dienen dazu, auf etwas aufmerksam zu machen – etwa auf einen Richtungswechsel oder den Beginn des taktilen Leitsystems.

Ein blinder Mann mit einem Langstock geht auf einem taktilen Leitsystem aus Rippenplatten. Vor ihm am Boden klebt ein Aufkleber mit der Aufschrift "Leitsystem freihalten".
Nachdem die Aufkleber angebracht wurden: Im Rahmen des Pilotprojektes wird getestet, ob weiterhin Fahrräder, Elektroroller und andere Gegenstände auf dem Leitsystem abgestellt werden. Foto: privat

 

Sportarten für Menschen mit Behinderungen zum Ausprobieren

„Finde deinen Sport“: So lautet das Motto des inklusiven Sporttags auf der INSEL, dem inklusiven Sport- und Naturgelände am Oberföhringer Wehr. Am Samstag, den 16. Juli, gibt es von 10 bis 17 Uhr Sportarten für und mit Menschen mit Behinderungen zu entdecken. Schirmherrin des inklusiven Sporttags ist Bürgermeisterin Verena Dietl, die auch die Veranstaltung eröffnet. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung barrierefrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weiterlesen Sportarten für Menschen mit Behinderungen zum Ausprobieren

Neue Internetseite informiert über Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen

Im Rahmen des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist ein weiteres Angebot gestartet: Die neue Internetseite www.kultur-barrierefrei-muenchen.de bietet Informationen zur Barrierefreiheit von kulturellen Einrichtungen. Auf der Website sind 250 Münchner Kulturorte aufgeführt. Per Maus-Klick erfährt man zum Beispiel, wie es mit Behinderten-Parkplätzen vor Ort aussieht, ob Zugänge mit Braille-Schrift versehen sind oder ob es Angebote für gehörlose Menschen gibt. Weiterlesen Neue Internetseite informiert über Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen

Neuwahl der Vorstandsmitglieder des Behindertenbeirats

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat einen neuen Vorstand gewählt. Die drei Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid sind mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt worden. Mehr zur Wahl erfahren Sie auf der Internetseite des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt Münchnen:
Link zur Meldung des Behindertenbeirats

Bessere Beschilderung in den Münchner U-Bahnhöfen

Hinweisschild in der U-Bahn-Station Quiddestraße mit großem Aufzug-Piktogramm und Bus-Symbol
Hinweisschild in der U-Bahn-Station „Quiddestraße“. Foto: MVG, P. Maieli

Höhere Kontraste, größere Piktogramme und eine übersichtlichere Gestaltung: Damit sich Fahrgäste in den U-Bahn-Stationen leichter orientieren können, wird in den kommenden Jahren die Beschilderung in den Münchner U-Bahnhöfen nach und nach verbessert. Das Projekt ist eine Maßnahme des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Weiterlesen Bessere Beschilderung in den Münchner U-Bahnhöfen

Tierpark Hellabrunn verleiht ab sofort Elektromobile

Erfahren Sie den Münchner Tierpark entspannt mit dem Elektromobil. Der neue städtische Service steht allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung, die den Tierpark nicht zu Fuß erlaufen können. Der Verleih ist kostenlos. Weiterlesen Tierpark Hellabrunn verleiht ab sofort Elektromobile

Aktion des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten

Mit einer Aktion haben der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München gestern auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht. Ziel ihrer Aktion war, Politikerinnen und Politiker vor der Kommunalwahl für die Themen Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren. Wie die zwölf Forderungen des Behindertenbeirats und des Beauftragten lauten und wie die Aktion aussah, erfahren Sie auf der Website des Behindertenbeirats.

Behindertenbeirat veröffentlicht seinen Jahresbericht 2018

Welche Ziele hat sich der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München im vergangenen Jahr gesteckt? Was haben die acht Facharbeitskreise des ehrenamtlichen Gremiums im letzten Jahr geplant und umgesetzt? Antworten darauf gibt der aktuelle „Jahresbericht des Behindertenbeirats 2018“. Wo man die knapp 70 Seiten starke Broschüre bekommen kann, erfahren Sie auf der Internetseite des Münchner Behindertenbeirats: Link zur Internetseite

Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum der UN-BRK

Seit dem 26. März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) auch in Deutschland gültig. Zum 10. Jahrestag haben der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München zu einer Festveranstaltung eingeladen. Das Fest fand am 5. April in der Münchner Freiheizhalle statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Expertinnen und Experten diskutierten über die Perspektiven einer inklusiven Gesellschaft und zogen mit Blick auf die UN-BRK Bilanz über die vergangenen zehn Jahre. Rednerinnen und Redner waren Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl, die Aktivisten Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und VdK-Präsidentin Verena Bentele, der Jurist Horst Frehe, der Bezirkstagspräsident Josef Mederer sowie Marc Nellen, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Links zu Medienberichten, Fotos und einen Fernsehbeitrag erhalten Sie über diesen Link zur Seite des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München

Vollversammlung des Behindertenbeirats: Vorstandswahl und Programm für 2019

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat in seiner jüngsten Vollversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid wurden mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt. Der gewählte Vorstand kündigte an, in den kommenden drei Jahren einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Realisierung des 2. Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu legen und mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Stadtpolitik eine Stimme zu geben.
Welche Arbeitsschwerpunkte sich der Behindertenbeirat für das Jahr 2019 noch vorgenommen hat und was der Stadtteil Freiham damit zu tun hat, lesen Sie auf der Internetseite des Behindertenbeirats: Link zur Internetseite des Behindertenbeirats

Adventskalender zum Thema Inklusion

„Zusammen durch den Advent. Das ist Inklusion.“ – so lautet das Motto des Adventskalenders, den Passantinnen und Passanten nur wenige Meter vom Marienplatz entfernt entdecken können. Der Kalender wird vom Samstag, 1. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, in den Fenstern des Bürogebäudes in der Burgstraße 4 präsentiert.

Hinter den einzelnen Fensterglasscheiben sind 24 verschiedene Motiv-Tafeln ausgestellt. Auf den einzelnen Tafeln wird das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen bildlich thematisiert. Bis Weihnachten wird jeden Tag ein neues Motiv ins Fenster gestellt. An Heiligabend sind dann schließlich alle 24 Motive entlang der Fensterreihe vom Bürgersteig der Burgstraße aus zu sehen.

Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München. Unterstützt wird das Projekt vom Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Sozialreferat.

Adventskalender zum Thema Inklusion. Foto: LHM
Adventskalender zum Thema Inklusion. Foto: LHM