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Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK

Beratung zu Barrierefreiheit

Sie wollen eine Aktion oder Maßnahme so planen, dass Menschen mit Behinderungen nicht ausgeschlossen sind? Das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention berät Sie rund um die Themen „Barrierefreiheit“ und „Inklusion“. Dort erfahren Sie zum Beispiel, wie man Veranstaltungen, Broschüren oder Info-Material barrierefrei gestalten kann. Sie bekommen Tipps, welche Anbieter es in puncto „Barrierefreiheit“ und „Inklusion“ gibt oder wer die richtige Ansprechpartnerin bzw. der richtige Ansprechpartner ist. Weiterlesen Beratung zu Barrierefreiheit

Umfrage zur gynäkologischen Sprechstunde für Frauen mit Mobilitätseinschränkungen

Seit Oktober letzten Jahres bietet das Gesundheitsreferat eine gynäkologische Sprechstunde für Mädchen und Frauen mit Mobilitätseinschränkungen an. Jetzt soll die gynäkologische Sprechstunde evaluiert – also bewertet – werden. Deshalb können alle Patientinnen, die bereits in der Sprechstunde waren, an einer Umfrage in schwerer oder in leichter Sprache teilnehmen.
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Altstadt: Abstellen von Elektro-Tretrollern nur auf markierten Flächen

Ab dem heutigen Freitag, 5. August, können gemietete Elektro-Tretroller innerhalb des Altstadtrings nur noch auf entsprechend markierten Flächen zurückgegeben werden. Das Abstellen der E-Tretroller außerhalb der markierten Flächen bedeutet automatisch ein Fortlaufen der Mietzeit. Dies kann somit zu einer kostspieligen Angelegenheit für die Nutzerinnen und Nutzer werden. Neben den bereits bestehenden Fahrverbotszonen wird damit die gesamte Altstadt flächendeckend eine Parkverbotszone. Nachdem in einem ersten Schritt im Mai insgesamt 24 Abstellflächen in der Altstadt aktiviert wurden, kommen nun weitere Abstellflächen hinzu. Insgesamt besteht das zukünftige Abstellnetz aus 43 Abstellflächen innerhalb des Altstadtrings. Weiterlesen Altstadt: Abstellen von Elektro-Tretrollern nur auf markierten Flächen

Neue Broschüre: Angebote zur Gewaltprävention

Wo gibt es Hilfe und wer macht eigentlich was für wen? Welche Einrichtungen und Angebote es in München zur Gewaltprävention für Mädchen und Frauen mit Behinderungen gibt, zeigt die neue Broschüre „Angebote für Frauen und Mädchen mit Behinderungen im Bereich Prävention und Gewalt“. Hintergrund: Menschen mit Behinderungen haben ein höheres Risiko, sexualisierte Gewalt zu erleiden als Menschen ohne Behinderung. Weiterlesen Neue Broschüre: Angebote zur Gewaltprävention

Jetzt noch für den Münchner Inklusionstag anmelden

Sie interessieren sich für das Thema Inklusion? Dann sind Sie beim Münchner Inklusionstag richtig.

Auf dem Foto sieht man kleine Holzklötzchen, die verstreut auf einer blauen Fläche liegen. Jedes Klötzchen ist mit einem anderem Wort beschriftet. Dies sind die Wörter: "München", "UN-BRK", "Inklusion", "Forum", "Digital", "Arbeit" und "Theater".
Beim Münchner Inklusionstag geht es unter anderem um die Themen „Inklusion in München“ und „UN-Behindertenrechtskonvention“. Außerdem gibt es Diskussionsforen zu den Themen „Arbeit“, „Digitalisierung“ und „Schauspielausbildung“.

Die städtische Veranstaltung findet am 18. Oktober in der Alten Kongresshalle nahe der Theresienwiese statt. Anmeldungen für diese Veranstaltung sind noch möglich.

Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm. Unter anderem werden in drei Diskussionsforen die Themen Arbeit, Digitalisierung sowie Ausbildung zum Schauspieler oder zur Schauspielerin vertieft. Bei den beiden Foren zu den Themen Digitalisierung und Ausbildung zum Schauspieler oder zur Schauspielerin sind noch Plätze frei. Das Forum zum Thema Arbeit ist bereits ausgebucht.

Detaillierte Informationen zum Programm bekommen Sie unter folgender Internetadresse: www.muenchen.de/inklusionstag. Unter der angegebenen Internetseite können Sie sich auch über ein Online-Formular für den Münchner Inklusionstag anmelden.

Inklusionswoche im Stadtbezirk Neuhausen – Nymphenburg

Vom inklusiven Stadtteilspaziergang über die inklusive Disco bis hin zum Tag der offenen Tür der Sozialpsychiatrischen Dienste: Im Rahmen der Inklusionswoche gibt es vom 20. bis zum 26. Juli ein abwechslungsreiches Programm. Bei den Veranstaltungen sind alle willkommen, egal ob mit oder ohne Behinderung, ob jung oder alt. Die Schirmherrschaft für die Inklusionswoche hat der Bezirksausschuss Neuhausen – Nymphenburg. Weiterlesen Inklusionswoche im Stadtbezirk Neuhausen – Nymphenburg

Aufkleber weisen auf Blindenleitsystem in der Sendlinger Straße hin

Auf dem Piktogramm steht "Leitsystem freihalten". Es zeigt eine Person mit Langstock in Weiß auf blauem Hintergrund.Die Landeshauptstadt München macht im Rahmen eines Pilotprojektes in einem Teilstück der Sendlinger Straße zwischen Hermann-Sack-Straße und Rosental auf das Blindenleitsystem aufmerksam.
Die blauen Aufkleber mit der Darstellung einer blinden Person und der Aufschrift „Leitsystem freihalten“ haben die Größe einer Gehwegplatte und befinden sich bei jeder Straßenlaterne direkt neben dem Blindenleitstreifen.

Fahrräder stehen auf dem Blindenleitsystem und versperren den Weg.
Bevor die Aufkleber angebracht wurden: Fahrräder stehen auf dem Blindenleitsystem und versperren den Weg. Foto: privat

Mit der Kennzeichnung soll zum einen erreicht werden, dass das Leitsystem künftig nicht mehr durch Fahrräder und andere Gegenstände blockiert wird. Zum anderen soll für dieses Thema sensibilisiert und ein Bewusstsein für das Thema Behinderungen geschaffen werden. Abgestellte Fahrräder, Elektroroller und andere Gegenstände auf dem Leitsystem führen dazu, dass blinde Menschen darüber stolpern und sich verletzen können.

Weil das Blindenleitsystem in der Sendlinger Straße besonders häufig von Gegenständen blockiert ist, wurde das Teilstück zwischen Hermann-Sack-Straße und Rosental für das Pilotprojekt ausgewählt. Das Projekt soll nach einem Jahr evaluiert werden. Danach sollen die Beteiligten gemeinsam entscheiden, ob weitere Piktogramme im Münchner Stadtgebiet angebracht werden.

Die Initiative für das Projekt ging vom städtischen Beraterkreis für Barrierefreies Planen und Bauen und dem Büro des Behindertenbeauftragen der Landeshauptstadt München im Sozialreferat sowie vom Verein Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) aus. Unterstützt wurde das Projekt vom Mobilitätsreferat und vom Baureferat, das die Maßnahme auch umsetzte und finanzierte.

Ein Blindenleitsystem ermöglicht blinden Menschen die Orientierung im Straßenraum oder im U-Bahnhof. Idealerweise besteht dieses taktile Leitsystem aus Rippen- und Noppenplatten am Boden. Die in einer Linie aneinandergereihten Rippenplatten dienen blinden Menschen als Leitstreifen. Die quadratischen Noppenplatten dienen dazu, auf etwas aufmerksam zu machen – etwa auf einen Richtungswechsel oder den Beginn des taktilen Leitsystems.

Ein blinder Mann mit einem Langstock geht auf einem taktilen Leitsystem aus Rippenplatten. Vor ihm am Boden klebt ein Aufkleber mit der Aufschrift "Leitsystem freihalten".
Nachdem die Aufkleber angebracht wurden: Im Rahmen des Pilotprojektes wird getestet, ob weiterhin Fahrräder, Elektroroller und andere Gegenstände auf dem Leitsystem abgestellt werden. Foto: privat

 

Sportarten für Menschen mit Behinderungen zum Ausprobieren

„Finde deinen Sport“: So lautet das Motto des inklusiven Sporttags auf der INSEL, dem inklusiven Sport- und Naturgelände am Oberföhringer Wehr. Am Samstag, den 16. Juli, gibt es von 10 bis 17 Uhr Sportarten für und mit Menschen mit Behinderungen zu entdecken. Schirmherrin des inklusiven Sporttags ist Bürgermeisterin Verena Dietl, die auch die Veranstaltung eröffnet. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung barrierefrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weiterlesen Sportarten für Menschen mit Behinderungen zum Ausprobieren

Singen für Senioren mit und ohne Behinderungen

Sie möchten gemeinsam mit anderen Seniorinnen und Senioren singen? Ganz ungezwungen und mit anschließender gemeinsamer Brotzeit? Das Kulturreferat und dessen Kooperationspartner KulturRaum München und Die Mitterfelder laden am Dienstag, 5. Juli, um 10.30 Uhr zur Veranstaltung „Frida & Kurt. Wir singen im Hof!“ ein. Das Zusammentreffen findet diesmal im Innenhof Mitterfeldstraße 19 im Stadtbezirk Pasing-Obermenzing statt. Weiterlesen Singen für Senioren mit und ohne Behinderungen

Foto-Ausstellung zum Thema Inklusion

Die Foto-Ausstellung „Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?“ ist ab sofort in der Münchner Volkshochschule (MVHS) in Ramersdorf zu sehen. Thema der Ausstellung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Weiterlesen Foto-Ausstellung zum Thema Inklusion

Erklärungen zu Bürgerversammlungen in Leichter Sprache

Wann und wo findet die nächste Bürgerversammlung statt? Warum gibt es Bürgerversammlungen und wie laufen diese ab? Erklärungen dazu gibt es jetzt auf der Website der Landeshauptstadt München auch in Leichter Sprache. Den Text in Leichter Sprache gibt es unter folgendem Link: Internetseite zur Bürgerversammlung in Leichter Sprache.

Geflüchtete Menschen mit Behinderungen: Institut für Menschenrechte fordert Gesetze

Der Angriff Russlands auf die Ukraine zwingt viele Menschen zur Flucht. Unter ihnen sind auch Menschen mit Behinderungen. Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin haben die meisten aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die in Deutschland Schutz suchen zwar eine bessere rechtliche Ausgangssituation als Menschen aus anderen Ländern. Dennoch, so das Deutsche Institut für Menschenrechte, bestünden auch hier „gravierende Mängel bei der Identifizierung, der Unterbringung und der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen“. Vor dem Hintergrund des Aufnahmeverfahrens fordert das Institut für Menschenrechte Bund und Länder auf, klare Regelungen für die Identifizierung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen und ihrer Bedarfe gesetzlich zu verankern. Wie die Forderungen im Detail aussehen, hat das Deutsche Institut für Menschenrechte in einer Pressemitteilung veröffentlicht: Link zur Pressemitteilung

Mehr zum Thema geflüchtete Menschen mit Behinderungen erfahren Sie unter folgendem Link zur Internetseite des Instituts.